Performance

Überblick

Content-Wert von über 1 Millionen Dollar pro Jahr geschaffen
Über 35.000 Keywords abgedeckt
Über 1,2 Millionen Klicks pro Jahr generiert
Über 200.000 Wörter veröffentlicht

Im Detail

Im Content-Marketing bzw. SEO-Bereich sind Texte nicht nur dazu da, die Leser zu informieren und zu unterhalten, sie haben als „Content“ auch einen klaren wirtschaftlichen Zweck: gute Google-Rankings ergattern, möglichst viel Traffic generieren und im besten Fall auch noch konvertieren.

Ob ein Text diesen Zweck erfüllt, lässt sich sehr genau messen. Die Frage, ob man gute Texte schreibt, mag damit immer noch eine Interpretationsaufgabe für Germanisten sein – die Frage, ob man guten Content erstellt, lässt sich mit der Auswertung von Daten ziemlich eindeutig beantworten.

Eine solche Auswertung will ich hier vornehmen und damit beweisen, dass mein bisheriger Content überaus gut war. Dafür habe ich mir meine Arbeit bei meinen letzten beiden Jobs mit dem SEO-Tool Ahrefs genauer angesehen.

Alle Daten, auf die ich verweisen werde, sind für jeden Nutzer dieses Tools abrufbar, sprich in diesem Sinne öffentlich zugänglich und reproduzierbar – abgesehen davon, dass es sich natürlich immer nur um Momentaufnahmen handeln kann. Ich habe die Auswertung im August 2020 vorgenommen.

nu3

In den knapp 2,5 Jahren, in denen ich erst als Freelancer und dann in Festanstellung (Teilzeit) bei nu3 war, habe ich 42 Artikel bzw. Landing-Pages zum Thema Fitness und Ernährung erstellt. Einige Landing-Pages mit Produktvergleichen und ein paar weitere Artikel, unter denen mein Name als Autor nicht auftaucht, habe ich nicht berücksichtigt. Meine Auswertung bezieht sich also ausschließlich auf die Texte, die ich im Archiv aufgeführt habe. Hier sind die Ergebnisse:

  • Meine 42 Artikel generieren einen monatlichen organischen Traffic von 83.000 Klicks.
  • Dieser Traffic hat einen Wert von 58.350 Dollar pro Monat.
  • Von den 10 traffic-stärksten Seiten der Domain nu3.de habe ich 8 erstellt.
  • Meine 42 Artikel liefern 45 % des gesamten organischen Traffics von nu3 und decken 23.900 Keywords ab.
  • Allein die 42 Top-Keywords der Artikel haben ein monatliches Suchvolumen von 325.250.
  • Für 19 von 42 Top-Keywords wird Google-Rang 1 besetzt, 8 davon werden mit einem Featured-Snippet angezeigt.

Natürlich beruht dieser Erfolg nicht nur auf meiner Arbeit als Autor der Artikel. Für jeden Text hat die SEO-Abteilung im Vorfeld ein ausführliches Briefing inkl. Keyword-Liste und Analyse der Konkurrenz erstellt. Und hat ein Artikel nicht performt wie geplant, wurden Nachbesserungen vorgenommen.

Dennoch denke ich, dass ein guter Autor maßgeblich für den Erfolg von Content ist. Der Grund dafür ist leicht nachzuvollziehen: Wenn man als Autor ein Thema bestmöglich abhandelt, so deckt man ganz automatisch bereits den Großteil der Anforderungen von Google an guten Content ab – zumal der Algorithmus immer besser erkennt, was einen lesenswerten Text ausmacht.

heycar

Bei heycar habe ich zwar auch Content selbst erstellt, meine Hauptaufgabe lag aber im Bereich Planung und Redaktion. Als ich im August 2019 anfing, gab es das Online-Magazin praktisch noch nicht. Heute, ein gutes Jahr später, existiert ein buntes Auto-Magazin mit

  • über 100 Artikeln in 10 verschiedenen Kategorien, die 12.700 Keywords abdecken.
  • einem monatlichen organischen Traffic von 21.500 Klicks (laut Search Console ist er sogar mehr als doppelt so hoch).
  • Traffic im Wert von 28.300 Dollar pro Monat.
  • einem bisherigen Google-Gesamt-Traffic im mittleren sechsstelligen Bereich.
  • siebenstelligen Klicks via Facebook.

Leider haben Corona und technische Probleme der Homepage die mustergültige Wachstumskurve des organischen Traffics zwischenzeitlich etwas abgeflacht, doch seit Januar 2021 ist der Anstieg wieder konstant (Graph von Google Search Console, aus Vertraulichkeitsgründen ohne genaue Klickzahlen):

Organischer Traffic des heycar Magazins

Word-Output

Es heißt, das Internet vergisst nicht. Nun, das kann ich so nicht bestätigen. Viele Texte von mir sind nach einiger Zeit wieder aus dem Netz verschwunden, weil Homepages neu aufgesetzt oder umstrukturiert wurden.

Trotzdem ist die noch vorhandene Menge an von mir erstelltem Content mittlerweile beachtlich. Ich habe mir einmal den Spaß gemacht, den gesamten Text in eine einzige Word-Datei zu kopieren, um meinen bisherigen Output zu beziffern.

Ergebnis: Im Internet schwirren rund 120.000 Wörter von mir umher! Und das ist nur der Content, für dessen Erstellung ich bezahlt wurde und der noch online ist. Alles, was sich nicht mehr findet oder was ich privat auf Blogs veröffentlicht habe, ist außen vor geblieben. Hier kommt sicher mindestens noch einmal die Hälfte an der oben genannten Wortmenge obendrauf, so dass sich folgende Gesamtmenge ergibt:

180.000 bis 200.000 Wörter 

Ganz schön viel Text! Um diese Zahlen einzuordnen, hier einmal die Wortanzahl von ein paar berühmten Büchern.* Man denke daran, wie viele Stunden es kostet, sie zu lesen.

  • 64.000: Schöne neue Welt
  • 77.000: Harry Potter I
  • 89.000: 1984
  • 100.000: Wer die Nachtigall stört
  • 145.000: Hundert Jahre Einsamkeit
  • 170.000: Früchte des Zorns
  • 197.000: Korrekturen

Dieser Vergleich ist nicht falsch zu verstehen! Ich will natürlich keinesfalls suggerieren, mein Content hätte annähernd die Bedeutung von Weltliteratur – auch wenn er großartig ist, wie die Auswertung oben beweist ;-) Außerdem haben die Schriftsteller hinter diesen Werken ja noch viele weitere Bücher geschrieben, so dass ihr Gesamt-Output natürlich viel, viel größer ist.

Ich habe den Word-Count vielmehr ins Spiel gebracht, weil diese Zahlen meine Erfahrung als Autor bzw. Content Editor untermauern. Denn eines ist klar: Egal in welchem Bereich man tätig ist, zum Meister seines Fachs wird man nur durch Übung und Routine. Da ist das Schreiben keine Ausnahme.

* Zahlen von englischen Ausgaben und gerundet