5 Dinge, die ich nicht jedem erzähle

Geboren 1985, Abitur, Zivildienst, Bachelor in Germanistik und Philosophie … Die harten Fakten zu meinem Leben findest du in meinem CV.

Aber seien wir ehrlich – Auflistungen von Lebensstationen sind doch langweilig. Darum hier 5 interessantere Dinge über mich, die ich nicht jedem erzähle:

1

Die Anordnung der Schulbücher in meinem Ranzen hatte ein System: Von der Rückenseite absteigend galt Höhe vor Tiefe vor Breite. Es war ein super System fast ohne ästhetische Schwächen. Nur das kurze, dabei aber tiefe und breite Musikbuch war mir jeden Dienstag ein Dorn im Auge.

2

Einmal schrieb ich im Erdkunde-LK eine 5. Thema war das Verkehrssystem von Tokyo und ich konnte während der Arbeit 45 Minuten die Augen nicht von einem Kran lassen, der vor dem Fenster hin- und herschwenkte. In der nächsten Arbeit (Thema Globalisierung) schrieb ich dann eine 1+. Der Lehrer war fest davon überzeugt, dass ich geschummelt hatte, konnte mir aber nichts nachweisen. (Preisfrage: Hatte ich geschummelt?)

3

Bis ins Teenager-Alter dachte ich, es hieße „Rückrad“ und „den Gar ausmachen“. Doch während sich die Frage, was für ein Rad man am Rücken hat, mittlerweile geklärt hat, ist im anderen Fall gar nichts klarer geworden: WTF ist der „Garaus“? (Ich weiß, man kann so was googeln, aber damit wäre das so schöne diffus-abstrakte Bild vom Garaus aus meinem Kopf verschwunden.)

4

Ich bin schon mal in einem Fluss geschwommen, in dem Piranhas, Kaimane und Anacondas heimisch waren. Wir haben ein Wettschwimmen zurück zur Lodge gemacht. Ich gewann – aber nur weil ich mittendrin Nasenbluten bekam. Das habe ich hinterher natürlich unter den Tisch fallen lassen.

5

Ich glaube eigentlich nicht an übersinnliche Wesen, aber eine wiederkehrende Erfahrung lässt mich dennoch an meinem streng materialistischen Weltbild zweifeln: Tequila. Das Zeug muss direkt aus Teufels Küche stammen!